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Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung München


Glas- und Kupfer als Übertragungsmedium für Höchste Ansprüche


Für das Dienstgebäude der Hauptzentrale der Deutschen Bundesbank in München wurde von SCALTEL das komplette DV-Verkabelungsnetz, basierend auf LWL und Kupfer realisiert.


Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung in München
Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung in München
Die generelle Entscheidung, ein Glasfaser-/Kupfernetz zu realisieren, wurde schon früh
getroffen. Folgende Aspekte gaben den Ausschlag für eine positive Entscheidung
zum Einsatz dieses Konzeptes:

- Minimierung der Infrastrukturmaßnahmen im Bereich der Trassen für die vertikalen und horizontalen
  Kabelwege
- Optimierung der "Costs of Ownership" im Infrastrukturbereich durch die Minimierung der Administration in
  Folge der Realisierung einer SPA-Struktur (Single Point of Administration).
- Hohe Packungsdichte durch Verwendung von MT-RJ Faser-Stecksystem
- Zukunftsorientierte und wirtschaftliche Installation




Hr. Glasl (Hauptgruppenleiter techn. Ausrüstung der Hauptverwaltung München) und Hr. Rager (Scaltel)
Hr. Glasl (Hauptgruppenleiter techn. Ausrüstung der Hauptverwaltung München) und Hr. Rager (Scaltel)
Beschreibung: Deutsche Bundesbank

Die Deutsche Bundesbank mit Sitz in Frankfurt/Main ist als Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland integraler Bestandteil des Europäischen Systems der Zentralbanken. Sie wirkt an der Erfüllung seiner Aufgaben mit dem vorrangigen Ziel mit, die Preisstabilität des Euro zu gewährleisten und sorgt für die bankmäßige Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Inland und mit dem Ausland. Weitere Aufgaben sind u. a. die Verwaltung und Entwicklung der Währungsreserven und die Mitwirkung beim bargeldlosen Zahlungsverkehr und bei der Bankenaufsicht. Die Bundesbank unterhält in den Bundesländern neun Hauptverwaltungen.


Hintergrund
Vor Ausführung der Arbeiten war im Gebäude überwiegend ein auf dem System IBM, Typ 1, Token Ring beruhendes Verkabelungsnetz installiert. Das vorhandene Netz soll in Anlehnung an die einzelnen Bauabschnitte und auf Basis einer strukturierten Verkabelung neu aufgebaut werden. Die Arbeiten sollten termingerecht, wirtschaftlich und so kostengünstig wie möglich ausgeführt werden. Für die Bauleitung bzw. Überwachung arbeitete SCALTEL hierbei sehr eng mit der Hauptverwaltung München und dem Ingenieurbüro Zitnik mit Sitz in Frankfurt zusammen. 

Die Lösung


Verkabelungssystem
Für das Gebäude war ein strukturiertes Verkabelungssystem mit folgendem Aufbau vorgesehen:

Primär- und Sekundärbereich:
Als vertikale, zum Teil horizontale Gebäudeverkabelung überwiegend mit hochfasrigen LWL-Kabeln, teilweise auch Kupfer Kategorie 7 Verbindungen von den Hauptverteilerräumen bis zu den Etagenverteilern. Als horizontale Verkabelung der Etagen als LWL-Verbindungen sowie Kupfer Kategorie 7 Verbindungskabel zwischen Etagenverteilern und Arbeitsplatz.

Arbeitsplatznaher Bereich: Anbindung der Arbeitsplätze über 3-fach LWL-Anschlußdose und 1-fach Kupfer-Anschlußdose je Arbeitsplatz.

Als Anschlusssystem wurden im LWL-Sekundär- und Tertiärbereich grundsätzlich MT-RJ Faser-Stecksysteme des Herstellers AMP verwendet. Einzelne Singlemode-Primärverbindungen wurden mit E2000 Stecksystemen von Huber & Suhner ausgerüstet.

Für die LWL-Verbindungen wurden Innen- und Breakoutkabel mit hochwertigen Fasern verwendet, die Kupfer-Verbindungen wurden über ein 1200 MHz (AWG 22) Kabel realisiert. Hierbei setzte SCALTEL ausschließlich die Komponenten des Herstellers Leoni Kabel ein.

Alle Kabelstrecken waren mit einseitig vorkonfektionierten LWL-Kabeln zu liefern. Hierbei musste im Vorfeld darauf geachtet werden, dass die einzelnen Kabelstrecken genau ausgemessen wurden. Die Kabel im Sekundärbereich wurden vor Ort beidseitig gespleißt (Fusionsspleiß). Die Arbeitsplätze wurden über 6-fasrige Breakout-Kabel mit je 3 x MT-RJ Faser-Steckvorrichtungen sowie über ein 4-adriges Kategorie 7 Kupferkabel bis zur RJ45 Anschlußdose vom jeweiligen Patchpanel erschlossen.

Zahlen die für sich sprechen

Die gesamte Baumaßnahme läuft in verschiedenen Bauabschnitten von 2001 bis zum Ende 2003. Hierbei ist zu beachten, dass die Arbeiten nur während des laufenden Geschäftsbetriebs auszuführen sind. Bis zum Abschluss der Arbeiten werden mehr als 30 km Kupferkabel, 50 km LWL-Kabel unterschiedlicher Faserzahlen und mehr als 3.000 LWL- und Kupfer-Ports im Inhouse-Bereich verbaut worden sein.



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