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Frankenstadion Nürnberg


Aufbau eines multifunktionalen, belastbaren Netzwerk auf höchstem Niveau


Stadion nach Fertigstellung
Stadion nach Fertigstellung
Im Franken-Stadion Nürnberg trägt der 1. FC Nürnberg seine Heimspiele aus. Das Franken-Stadion ist zwischen 1926 und 1928 als Teil eines neu konzipierten Sport- und Freizeitparks südlich des Dutzenteichs entstanden. Bis zur Fußballweltmeisterschaft 2006 wird es für 56 Millionen Euro weiter modernisiert, technisch aufgerüstet und bietet dann 44.308 Zuschauern Sitzplätze. Während der Fußballweltmeisterschaft 2006 ist Nürnberg der Gastgeber für vier Gruppenspiele und ein Achtelfinalspiel.

Bundesligaspiel 1.FCN - FC Bayern München
Bundesligaspiel 1.FCN - FC Bayern München
Optimale Voraussetzungen für alle Medien

Um den künftigen Anforderungen gerade im Hinblick auf die Fußball WM 2006, die aus den unterschiedlichen Entwicklungen von Applikationen und Technologien resultieren, gerecht zu werden, war für das Franken-Stadion Nürnberg der Aufbau eines multifunktionalen Netzwerkes vorgesehen. Grundlage für die Abwicklung des Sprach- und Datenverkehrs in dem Fußballstadion ist ein auf dem Internet Protokoll (IP) basierendes Netzwerk, das von der [logo] AG installiert wurde. Die Anforderungen an die Infrastruktur sind hoch: Vor allem während der Fußball WM müssen tausende Telefongespräche und hunderte von Gigabyte durch das Netz geleitet, beispielsweise in Zusammenhang mit der Akkreditierung von Journalisten, der Erstellung und Übermittlung von Spielstatistiken und Medienberichten, dem Abruf von Inhalten aus dem Internet oder einfach nur dem Zugang zum Stadionbereich.

Weitere Einrichtungen, die auf das Sprach-/Datennetzwerk zugreifen: Einsatzleitung der Polizei mit Leitwarte, Einsatzleitung der Feuerwehr, Einsatzleitung der Rettungsdienste, Sicherheitsdienst, Stadionsprecher, Medientechnikzentrale für Beschallung und Videowände und die Leitwarte der Gebäudetechnik.

Weltmeisterliche Lösung

Für das Franken-Stadion wurden von SCALTEL die aktiven Netzwerk-Komponenten geliefert und installiert. Die Anbindung der Server erfolgte über Gigabit Ethernet, die Etagenswitche wurden ebenfalls mit heutigem Standard Gigabit Ethernet über LWL angebunden. Die Zutrittskontrolle inklusive der automatischen Drehkreuze für die Ticketkontrolle wurde über einen eigenen physikalisch getrennten LWL-Ring angesteuert und mit redundanter aktiver Technik ausgestattet. Dies verspricht höchste Ausfallsicherheit. Insgesamt wurden von SCALTEL ca. 1050 aktive Ports (Betriebs- und Backupserver, PCs, Drucker etc.) ins Netzdesign integriert. Im Zuge der Baumaßnahme wurde die vorhandene Telefon- und Datenverkabelung ebenfalls neu strukturiert. Hier kamen im vertikalen Bereich ausschließlich hochfasrige Single- und Multimode LWL-Kabel zum Einsatz. Der komplette LWL-Ring im Backbone-Bereich wurde redundant ausgelegt. Die Anbindung der Arbeitsplätze erfolgte über Kupfer.

Moderne Technik

Im Backbone- und im Etagen-Bereich kamen die Switche der Catalyst 4500 und 3500er Serie von Cisco Systems zum Einsatz. Weiterhin kam ein Cisco Access Control Server (ACS) zum Einsatz, um Portsecurity (802.1x) zu integrieren und somit ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten. Über eine Netzwerkmanagement-Station lassen sich alle Anwendungen und Applikationen permanent abbilden, überwachen und steuern.

Perfekte Mannschaftsleitung

Die Installation der passiven Verkabelungsstrukturen und die Integration der aktiven Technik galt es termingerecht, wirtschaftlich und so kostengünstig wie möglich sicherzustellen. Diese daraus resultierenden und von der Stadt Nürnberg federführend betreuten Planungsrichtlinien wurden an die für die technische Realisierung verantwortlichen Institutionen verteilt. Für die Bauleitung bzw. Überwachung der Liegenschaft arbeitete SCALTEL hierbei sehr eng mit dem Ingenieurbüro Ebert Ingenieure mit Sitz in Nürnberg zusammen. Für den Betrieb des Franken-Stadions haben HOCHTIEF Facility Management und die Stadt Nürnberg eine neue Gesellschaft gegründet, an der HOCHTIEF Facility Management mehrheitlich beteiligt ist. Diese Partnerschaft schafft optimale Voraussetzungen, um das Stadion und seine Einrichtungen zukünftig noch besser für erfolgreiche Veranstaltungen rund um Sport, Spiel, Kultur und Business zu nutzen.


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