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Grundlagen zum Thema Richtfunk


Richtfunk ist eine Technik zur Übertragung von Informationen zwischen zwei Standpunkten mittels Funkwellen, die sich im verwendeten Frequenzbereich geradlinig ausbreiten.

Die Übertragung findet mit Hilfe von Richtfunkantennen statt, die eine hohe Richtwirkung besitzen und die zu übertragenden Daten stark bündeln. Diese erlauben trotz hoher Bandbreite eine ökonomische Nutzung des Frequenzbereiches. Eine Frequenz belegt dabei nur eine schmale, räumliche Gasse zwischen dem Sender und dem Empfänger.

Die Voraussetzung für die Realisierung von Richtfunkstrecken  ist eine optische Sichtverbindung zweier Standorte. Darüber hinaus muss die erste sogenannte Fresnelzone frei von Hindernissen sein, damit sich die Funkwellen frei ausbreiten können. Die Möglichkeit zur Umgehung einzelner Hindernisse besteht ebenfalls. Dies muss im Voraus allerdings durch entsprechende Machbarkeitsstudien und Funkfeldplanungen durch SCALTEL abgesichert werden. Der Einsatz von Spiegeln zur Umlenkung von Funkwellen oder der Aufbau von Relaisstationen zur Kaskadierung von Funkstrecken, bestehet ebenfalls. Dies bedeutet, dass mehrere Teilstrecken mit direkter Sichtverbindung aufgebaut werden.

Im lizenzpflichtigen Bereich sind die Frequenzen den einzelnen Besitzern durch die Bundesnetzagentur fest zugewiesen, und eine Störung durch andere Teilnehmer ist ausgeschlossen. Im Gegensatz dazu teilen sich im lizenzfreien Bereich mehrere Teilnehmer den Frequenzbereich. Hier werden vorrangig kurze Strecken, z.B. zur Anbindung eines neuen Gebäudes bis zu 3 km Entfernung, realisiert.

Weiter wird zwischen Point-to-Point-(PTP)-Richtfunk und Point-To-Multipoint-(PMP)-Richtfunk unterschieden. Bei PTP werden zwei Standorte jeweils mit einer Strecke verbunden. Bei der geplanten Anbindung von vielen räumlich beieinander liegender Standorte an einen zentralen Punkt, kommt immer häufiger PMP-Richtfunk zum Einsatz.

Generell lässt sich Richtfunk wiederum in zwei weitere Ausprägungen unterscheiden. Beim optischen Richtfunk erfolgt die Übertragung mittels Licht, das als Träger der Information genutzt wird, hingegen beim Mikrowellenrichtfunk erfolgt dies über elektromagnetische Signale. Da der optische Richtfunk eine viel höhere Abhänigkeit von Wettereinflüssen hat, errichtet SCALTEL ausschließlich Mitrowellenrichtfunk-Systeme die zudem eine höhere Reichweite und Verfügbarkeit aufweisen.




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