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WeitverkehrsnetzeMit einem Klick ins Unternehmensnetzwerk
[04.10.2010] Weitverkehrsnetzwerke bieten Unternehmen die Möglichkeit, verschiedene Standorte und mobile Mitarbeiter an einen Standort anzubinden. Verschiedenste Dienste können so über Weitverkehrsnetzwerke zentral ausgeführt, gespeichert und verwaltet werden. Damit sparen sich Unternehmen nicht nur Kosten für Hardware und Software ein, sondern auch Personal und Zeit für die Verwaltung des gesamten Weitverkehrsnetzwerkes.
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| Weitverkehrsnetzwerke bieten Unternehmen die Möglichkeit viele Kosten zu sparen. |
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Die Anforderungen an ein Weitverkehrsnetz sind bei Unternehmen mit Niederlassungen immer ähnlich. Daten, Dienste und Ressourcen wie Data-Center, Backup, Firewall, aber auch Telefonie und Unternehmens-Anwendungen werden zentral an einem Standort verwaltet. In den einzelnen Niederlassungen stehen dann lediglich Router für die Verbindung zur Zentrale. Rechenzentren, Telefonanlagen, Internet-Gateway, Firewall und sonstige Hard- und Software werden somit in den jeweiligen Niederlassungen auf das Notwendigste reduziert. Über den Router greifen die Mitarbeiter auf Daten und Programme zu und können diese auch wieder zentral über das Weitverkehrsnetzwerk speichern. Der Zugriff zum Internet oder das Telefonieren kann ebenso über das Weitverkehrsnetzwerk und die Zentrale gesteuert und verwaltet werden.
Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Standorten und der Zentrale über ein Weitverkehrsnetzwerk übernehmen dann entweder eigene Glasfaserleitungen, angemietete MPLS-Leitungen oder VPN-Verbindungen. Im seltensten Fall sind für ein Weitverkehrsnetzwerk eigene Kabelstrukturen zwischen den Standorten vorhanden. Für die Anmietung und die Infrastruktur eines Weitverkehrsnetzwerkes haben sich zwei Verbindungsarten bewährt: MPLS und VPN. MPLS-Leitungen (Multi Protocol Label Switching) sind durch Provider gemanagt und garantieren eine gute Ausnutzung der angemieteten Bandbreiten. Optimale Qualität wird durch den vom Provider gemanagten MPLS-Backbone gewährleistet. Gleiches gilt bei Anwendungen mit geringer Laufzeitanforderung, wie der Telefonie, wo ein Höchstmaß an Qualität für die Weitverkehrsnetzwerke sichergestellt werden muss. Eine kostengünstige Alternative für Weitverkehrsnetzwerke bilden VPN-Verbindungen (Virtual Private Networks), die vom Kunden selbst gemanagt werden.
Allein durch die Ablösung von alten Telefonanlagen, die Entscheidung für ein Weitverkehrsnetzwerk, die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und die Migration der Sprachübertragung auf IP, können langfristig gesehen hohe Kosten eingespart werden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Kunde der SCALTEL AG, hat sich bereits 2009 für ein Weitverkehrsnetzwerk entschieden und seine gesamte Sprachübertragung weltweit auf IP umgestellt. Die Sprache wird über MPLS übertragen und zentral in Oberpfaffenhofen für die Standorte in Deutschland, Frankreich, Russland und USA verwaltet. „Durch die Migration der Sprache auf IP/MPLS sparen wir 1/3 unserer Kommunikationskosten jährlich. Außerdem amortisiert sich die Lösung in weniger als drei Jahren", erzählt Markus Trost, Projektleiter im DLR in Oberpfaffenhofen vom German Space Operating Center.
Die Zentralisierung von Diensten und Ressourcen und die Entscheidung für ein Weitverkehrsnetzwerk hat in vielen Fällen Vorteile. Welche das in Ihrem Unternehmen sein können, finden wir gerne für Sie heraus.
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