06.07.2017 - Im Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutz-Verordnung (DSGVO) in Kraft. Lesen Sie hier, was auf Sie zukommt und laden Sie sich unsere Checkliste herunter.

 

DSGVO SCALTEL

Die deutschen Unternehmen haben noch bis zum Frühjahr 2018 Zeit, um die Anforderungen aus der EU-Datenschutz-Verordnung (EU-DSGVO) umzusetzen. Bei Verstößen gegen die Bestimmungen, müssen Sie mit hohen Geldbußen rechnen. Diese richten sich unter anderem nach der Art, der Schwere und der Dauer des Verstoßes und können sich auf bis zu 20 Millionen Euro belaufen (siehe Art. 83 DSGVO). Erschreckenderweise befassen sich, trotz der hohen Geldbußen, erst wenige Firmen mit den Vorgaben der DSGVO.

Zu wenig Know-How und Ressourcen
In einer Umfrage bezüglich dem aktuellen Wissenstand zu der EU-DSGVO, haben wir festgestellt, dass der Großteil der mittelständischen Unternehmen aktuell über wenig bis gar kein Know-how zu der neuen Gesetzgebung verfügt. Die Verantwortlichen empfinden die Informationsbeschaffung als äußert schwierig und zeitaufwändig. Und weiß man dann über die Anforderungen Bescheid, ist die Umsetzung das nächste Problem. Die Unternehmen haben zu wenig Ressourcen, um ihre Prozesse in der kurzen Zeit so anzupassen, dass sie den Vorgaben der Verordnung entsprechen.

Gemeinsam mit unserem Partner MB-Factory wollen wir Sie umfassend über die Datenschutz-Grundverordnung aufklären und Ihnen zeigen, wie Sie Ihre Prozesse schnellstmöglich an die Anforderungen der Gesetzgebung anpassen. Wir empfehlen Ihnen zu allererst, die neuen Informations- und Meldepflichten zu berücksichtigen.

Größte Herausforderung: Informations- und Meldepflichten
Eine sehr große Herausforderung für Unternehmen ist die Umsetzung der Betroffenenrechte gemäß der EU-DSGVO – also die Rechte derjenigen, deren Daten man speichert. Es ist vorgesehen, dass Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten unverzüglich (innerhalb von 72 Stunden nach Bekanntwerden des Vorfalls) an die zuständige Aufsichtsbehörde gemeldet werden. Neben der zuständigen Aufsichtsbehörde gilt es auch, die Betroffenen selbst zu informieren – und zwar für den Laien verständlich.

Um diese Meldepflichten erfüllen zu können, empfehlen wir Ihnen Methoden zur schnellen Erkennung von Datenpannen, beziehungsweise Datenverlusten, einzuführen. Ebenso wichtig ist die Klassifikation der digitalen Informationen. Denn nur, wenn Ihnen alle personenbezogenen Informationen bekannt sind, können Sie diese adäquat schützen.

„Die Unternehmen werden durch die neue EU-DSGVO verpflichtet besser zu dokumentieren und die Betroffenen und die Aufsichtsbehörden bei Datenpannen schneller zu informieren. Der Datenschutz erhält dadurch eine neue Tragweite“, erklärt Martin Braun, Geschäftsführer der MB-Factory GmbH. Nutzen Sie die Anforderungen der neuen Gesetzgebung als Anlass, Ihr Sicherheitskonzept grundlegend zu überdenken. Denn wer seine Daten umfassend schützt, muss sich keine Sorgen über Datenpannen und deren Folgen machen.

Sie haben Fragen zu der EU-Datenschutz-Verordnung? Dann wenden Sie sich an uns (info@scaltel.de oder +49 831 540540). Wir beraten Sie gerne gemeinsam mit unserem Partner MB-Factory!

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