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Maxi Günther


Wie Phoenix aus der Asche!


[31.05.2010] Kartsportler Maximilian Günther hat am vergangenen Wochenende seinen bisher größten sportlichen Erfolg gefeiert. Im Rahmen der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft (DJKM) gewann der Rettenberger in Oschersleben neben dem Zeittraining auch das Sprintrennen. Im Finale war er als Vierter der beste Deutsche. SCALTEL unterstützt den jungen Rennfahrer finanziell bei seinen sportlichen Zielen.

Im Rahmen der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft (DJKM) gewann der Rettenberger in Oschersleben neben dem Zeittraining auch das Sprintrennen.
Im Rahmen der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft (DJKM) gewann der Rettenberger in Oschersleben neben dem Zeittraining auch das Sprintrennen.
Für Maximilian Günther verlief das Rennwochenende im Bördekreis fast wie im Traum. Der Pilot aus dem RS-Motorsport-Team dominierte in der Juniorenklasse den kompletten Samstag und war auch am Finalsonntag kaum zu stoppen. Aber der Reihe nach. Im Freien Training hatte der Rettenberger mit alten Reifen zunächst einiges auf der 1018 Meter langen Strecke ausprobiert. Beim anschließenden Zeittraining setzte der 12-Jährige dann ein erstes Ausrufezeichen. Mit seiner Rundenzeit von 38,810 Sekunden holte sich der mit Abstand jüngste Fahrer im Feld der 32 KF3-Junioren die Pole Position. Als Belohnung dafür gab es die beiden ersten Punkte für die DJKM-Meisterschaftswertung.

Mit der besten Ausgangsposition aller Teilnehmer startete der Maranellokart-Pilot somit in die beiden anschließenden Qualifikations-Heats. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen behielt der sympathische Allgäuer auch hier die Übersicht. Mit zwei blitzsauberen Laufsiegen und einer „weißen Weste“ verabschiedete sich der Gesamtführende nach den Heats am Samstagabend von der Strecke. Damit sorgte Maxi für eine faustdicke Überraschung, mit der vor dem Wochenende sicher nicht viele gerechnet hatten.

Am Sonntagmorgen zeigte sich dann, dass die Wetterfrösche mit ihrer Vorhersage zunächst Recht behalten sollten. Wie befürchtet mussten sich die Aktiven und ihre Teams nun auf Regen einstellen. Aber auch auf der regennassen Strecke kam Maxi Günther gleich sehr gut  klar. Im 20-minütigen Warm Up fuhr der 12-Jährige erneut die schnellste Zeit aller Teilnehmer.

Entsprechend selbstbewusst äußerte er sich anschließend: „Es gibt mir ein gutes Gefühl, dass ich auch bei diesen Bedingungen ganz vorne bin. Gestern hatte ich einfach einen super Tag. Da hat alles gepasst. Ich habe allerdings noch nichts gewonnen. Nun muss ich mich auf die beiden Rennen konzentrieren und versuchen das Maximale herauszuholen.“

Pünktlich zum Sprintrennen hatte es dann aufgehört zu regnen. Auf der noch nassen, aber abtrocknenden Strecke, mussten die Piloten den Sprint über 13 Runden absolvieren. Mit einem super Start konnte sich der Allgäuer gleich von seinen Konkurrenten absetzen. Aus der ersten Runde kehrte Maxi bereits mit einem beruhigenden Vorsprung zurück. In der Folge konnte er sich stetig vom Rest des Fahrerfeldes absetzen und seinen Vorsprung weiter vergrößern. Mit viel Übersicht fuhr der Nachwuchspilot das Rennen souverän zu Ende und holte sich damit einen sensationellen Start-Ziel-Sieg im Sprintrennen von Oschersleben.

Vor dem Finalrennen am Nachmittag war die Anspannung insbesondere bei Maxis Eltern deutlich spürbar. Am Start konnte der Youngster seine Spitzenposition erneut behaupten. Der Fahrer aus dem RS-Motorsport-Team führte das Feld anschließend gekonnt durch die ersten Runden. Bis zur Rennmitte gelang es ihm die Führung zu behaupten. In der zweiten Rennhälfte wurde der Druck auf Maxi jedoch immer größer. Insbesondere Christian Sörensen wurde mit zunehmender Renndauer immer schneller. In der 16. Runde übernahm der Däne folgerichtig die Führung. Bei diesem Manöver musste Maxi Günther bedauerlicherweise gleich zwei weitere Fahrer passieren lassen. Als Vierter und somit bester Deutscher feierte der Rettenberger im Ziel letztendlich seinen bisher größten sportlichen Erfolg.

Entsprechend glücklich äußerte sich Maxi im anschließenden Pressegespräch: „Es ist einfach der Wahnsinn, ich bin super glücklich. An diesem Wochenende hat einfach alles gepasst. Mein Teamchef Roland Schneider hat mir absolut perfektes Material zur Verfügung gestellt. Daraus habe ich dann das Beste gemacht.“

In der DJKM-Gesamtwertung machte der RS-Motorsport-Pilot einen riesigen Satz nach vorne. Mit 28 Punkten belegt er zurzeit einen sehr guten fünften Platz.

Am kommenden Wochenende startet Maxi Günther bei der zweiten Veranstaltung der ADAC Kart Masters Saison 2010. Als Vierter der Gesamtwertung in der Klasse KF3 reist der Allgäuer hochmotiviert und mit großem Selbstvertrauen zu den Rennen nach Hahn-Hunsrück.

Der nächste Start in der DJKM ist für den 20. Juni geplant. Dann ist die Kartsportanlage im bayerischen Wackersdorf Schauplatz der dritten Saisonveranstaltung.

Das ganze SCALTEL-Team wünscht Maxi auch weiterhin viel Erfolg bei seinen Rennen!


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