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Schloss NeuschwansteinIP-Kommunikation per Richtfunk koordiniert Schlossbesichtigung
Durch Einführung dieses neuen Systems wird den Besuchern lange Wartezeiten erspart und die Schlossverwaltung kann ihre Kosten beim Kartenverkauf durch Personaleinsparung erheblich senken. Unsere neuen Richtfunk Systeme eignen sich für jede Anwendung. Bis 155/311 Mbit/s wahlweise mit integrierten Schnittstellen: - 100 Mbit//s Fast Ethernet - 2x E1 G 703 für TK-Kopplung - 34 Mbit//s E3-Schnittstelle für weitere Anwendungen wie z.B.Video o.a. Um die langen Schlangen an den Eingangstoren zu verkürzen, installierte der Daten-und Telekommunikationsspezialist SCALTEL ein Kommunikationsnetz zur Organisation der Touristenströme.
Mit Hilfe des neuen Systems werden Eintrittskarten jetzt mit der genauen Uhrzeit der für den jeweiligen Besucher reservierten Tour ausgestellt. Der Zugang zu den Schlössern wird durch Computer gesteuerte Drehkreuze kontrolliert, an denen die Eintrittskarten eingelesen werden. Die Ticket-Informationen werden per Richtfunk aus dem LAN der beiden Schlösser an das zentrale Ticket-Büro übertragen. Ausschlaggebend für die Verwendung der Richtfunklösungen waren Kostenargumente.Im Vergleich zu kostenintensiven Kabelmedien ist die Richtfunklösung wesentlich wirtschaftlicher und hat sich bereits nach zwei Jahren armortisiert. Die langen Wartezeiten gehören mit dem neuen Steuerungskonzept und dank SCALTEL nun endgültig der Vergangenheit an.
Die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau sollten ein gemeinsames Kartenverkaufssystem erhalten. Dadurch wollte man den Besuchern unnötige Wartezeiten erparen und die Führungen besser organisieren. Nach Einführung dieses neuen Systems erhalten die Besucher ihre codierten Karten an einer einziger Verkaufsstelle, dem Wittelsbacher Haus. Der zeitlich begrenzte Zutritt erfolgt dann über den Kartenleser und die darüber angesteuerten Drehkreuze. Die Besucher ersparen sich somit in Zukunft lange Wartezeiten und die Schlossverwaltung kann ihre Kosten beim Kartenverkauf durch Personal-einsparung erheblich senken.
Der Kartenverkauf aus beiden Schlössern sollte über ein Ethernet-LAN miteinander verbunden und über eine einzige Verkaufsstelle, dem Wittelsbacher Haus, organisiert werden. Die lokalen Netzwerke des Schlosses Neuschwanstein und des Wittelsbacher Hauses wurden dabei über Richtfunk miteinander verknüpft. Man entschied sich für diese Art der Datenübertragung, da das Schloss und die Verkaufsstelle allein von Ihrer Lage aus schon keine kostengünstigere Alternative zuließen. Die RAD Router konvertieren dabei die IP-Daten des Netzwerkes auf eine E1-Leitung, die anschließend über eine Richtfunkstrecke weitergeleitet werden. Eine weitere Eigenschaft dieses Systems, das Senden von "Voice over IP" zwischen den beiden Standorten, ist letztlich hinzugekommen und verbindet nun die Telefone direkt über diese Netze.
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