From Platform to Practice: Wie moderne Security-Plattformen in der Praxis funktionieren
Beim gemeinsamen Bootcamp „From Platform to Practice“ von SCALTEL und Fortinet in unserer Niederlassung in Wiesbaden ging es um eine zentrale Frage:
Wie lassen sich moderne Security-Plattformen sinnvoll in bestehende IT-Landschaften integrieren und im Alltag effektiv nutzen?
Warum Plattformstrategien in der Cyber Security immer wichtiger werden
Zum Auftakt der Veranstaltung beleuchteten Impulsvorträge die Entwicklung der Cyber Security in den vergangenen Jahren.
Viele Unternehmen stehen heute vor einem typischen Problem:
Über Jahre hinweg wurden zahlreiche Einzellösungen eingeführt, für Netzwerk, Endpoint, Cloud oder Zugriffskontrolle.
Die Ergebnisse sind häufig:
- komplexe Security-Landschaften
- viele isolierte Tools
- hoher Administrationsaufwand
- eingeschränkte Transparenz über Sicherheitsrisiken
Moderne Security-Plattformen setzen genau hier an. Sie bündeln Funktionen und schaffen eine zentrale Architektur für Netzwerksicherheit, Zugriffsschutz und Cloud-Security.
Secure Networking: Sicherheit beginnt im Netzwerk
Ein Schwerpunkt der Workshops lag auf Secure Networking und SD-Branch. Dabei wurde deutlich: Das Netzwerk ist längst nicht mehr nur Transportmedium, es ist ein zentraler Bestandteil moderner Sicherheitsarchitekturen.
Diskutiert wurden unter anderem:
- sichere Standortvernetzung
- integrierte WLAN-Sicherheit
- zentrale Verwaltung von Netzwerk- und Security-Funktionen
- bessere Transparenz über Netzwerkaktivitäten
Für Unternehmen bedeutet das vor allem: mehr Kontrolle und weniger Komplexität im Netzwerkbetrieb.
Zero Trust: Zugriff nur für verifizierte Nutzer
Ein weiterer Fokus lag auf Zero Trust Network Access (ZTNA). Das Konzept basiert auf einem einfachen Grundprinzip:
- “Vertraue niemandem automatisch – jeder Zugriff muss überprüft werden.”
In den Workshops wurde gezeigt, wie Unternehmen Zero-Trust-Konzepte konkret umsetzen können, beispielsweise durch:
- identitätsbasierte Zugriffskontrollen
- sichere Remote-Zugriffe
- Segmentierung von Anwendungen
- kontinuierliche Überprüfung von Geräten und Nutzern
Gerade in Zeiten von Remote Work und hybriden Arbeitsmodellen wird dieser Ansatz immer wichtiger.
Cloud-native SASE: Sicherheit für Internet und Cloud
Auch SASE (Secure Access Service Edge) spielte eine zentrale Rolle. Viele Anwendungen liegen heute nicht mehr im eigenen Rechenzentrum, sondern in der Cloud. Dadurch verschiebt sich auch der Sicherheitsperimeter.
Cloud-native SASE-Lösungen ermöglichen unter anderem:
- sichere Internet- und Cloud-Zugriffe
- zentrale Security-Richtlinien für alle Standorte
- skalierbare Sicherheitsservices aus der Cloud
- konsistente Sicherheitsrichtlinien für hybride Infrastrukturen
Für Unternehmen entsteht dadurch eine flexible und zukunftssichere Security-Architektur.
Cyber Security „nach dem Hype“: Was wirklich zählt
Neben den technischen Sessions wurde auch die strategische Perspektive betrachtet. Im Workshop „Cyber Security nach dem Hype“ ging es darum, aktuelle Trends kritisch zu hinterfragen und Security-Maßnahmen stärker an realen Risiken auszurichten.
Ein interaktiver Teil sorgte für besonders spannende Diskussionen, denn die Teilnehmer bewerteten gemeinsam:
- wo sie aktuell die größten Sicherheitsrisiken sehen
- und in welche Security-Bereiche Unternehmen tatsächlich investieren
Das Ergebnis? ein sehr offener Austausch über reale Herausforderungen im Security-Alltag!
Fazit der Veranstaltung? Security muss praktikabel sein
Das Bootcamp zeigte deutlich! Cyber Security funktioniert nur dann nachhaltig, wenn Technologien nicht nur theoretisch verstanden werden, sondern praktisch umsetzbar sind. Der Austausch zwischen Unternehmen, Security-Experten und Herstellern liefert dafür wichtige Impulse und hilft, moderne Security-Plattformen erfolgreich in die Praxis zu bringen.