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KI-Risikomanagement: Der Weg zur sicheren und produktiven KI-Nutzung

KI ist in Unternehmen angekommen - häufig schneller, als Richtlinien, Freigabeprozesse und technische Schutzmaßnahmen etabliert wurden. Mitarbeitende nutzen Sprachmodelle für Textentwürfe, Recherchen, Übersetzungen, Analysen oder Auswertungen - oft mit guten Absichten, aber nicht immer über freigegebene Unternehmenslösungen.

Genau daraus entsteht das eigentliche Risiko. Nicht die Technologie allein ist das Problem, sondern die fehlende Übersicht darüber, welche KI-Anwendungen genutzt werden, welche Daten dort eingegeben werden und unter welchen Bedingungen diese Daten verarbeitet werden.

KI-Risikomanagement beginnt deshalb mit Sichtbarkeit. Es umfasst die systematische Erfassung, Bewertung und Steuerung von Risiken, die durch den Einsatz von KI-Anwendungen entstehen. Unternehmen müssen verstehen, wo KI bereits genutzt wird, welche Daten betroffen sind und welche organisatorischen sowie technischen Leitplanken nötig sind, damit KI produktiv eingesetzt werden kann – ohne Datenschutz, Informationssicherheit und Compliance aus dem Blick zu verlieren.

 

Shadow AI: das unterschätzte Risiko

Pauschale Verbote lösen das Problem von Shadow AI häufig nicht. Fehlen praktikable und freigegebene Alternativen, besteht das Risiko, dass Mitarbeitende auf private Konten oder nicht freigegebene KI-Dienste ausweichen. Shadow AI entsteht dort, wo offizielle Wege fehlen oder zu umständlich sind. Die Folgen sind konkret: Vertragsentwürfe, Kundendaten oder Quellcode landen in Diensten, deren Datenverarbeitung niemand geprüft hat. Für Unternehmen entstehen dadurch Datenschutz-, Geheimnisschutz- und Compliance-Risiken - ganz ohne erfolgreichen Cyberangriff. Der Schutz sensibler Unternehmensdaten beginnt deshalb nicht erst bei der Firewall, sondern bei Transparenz und praktikablen Alternativen. Wie Unternehmen KI-Zugriffe technisch absichern können, zeigen wir in unserem Beitrag zur sicheren Nutzung von KI-Anwendungen.

 

Prisma Access Browser: Kontrolle dort, wo KI genutzt wird

Viele generative KI-Anwendungen werden über den Browser genutzt. Der Prisma Access Browser setzt deshalb an einer zentralen Schnittstelle zwischen Nutzer, Anwendung und Unternehmensdaten an. Browser Security bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Zugriffe auf KI-Dienste sichtbar und steuerbar werden. Welche Anwendungen werden genutzt, von wem und mit welchen Inhalten? Auf dieser Grundlage lässt sich Data Loss Prevention für KI umsetzen, etwa indem das Einfügen bestimmter Datenkategorien in nicht freigegebene Dienste unterbunden wird, während freigegebene Anwendungen gemäß den definierten Unternehmensrichtlinien weiter genutzt werden können. Zugriffskontrolle für KI-Anwendungen folgt damit dem Prinzip Zero Trust für KI-Anwendungen: Geprüfter Zugang statt pauschaler Freigabe.

Als Palo Alto Networks Diamond Innovator und MSSP Platinum Partner unterstützt SCALTEL Unternehmen bei der Planung, Integration und dem Betrieb moderner Security-Architekturen. Die Expertise rund um Prisma SASE und den Prisma Access Browser verbindet technische Zugriffskontrolle mit bestehenden Security- und Governance-Prozessen.

 

KI-Governance: Regeln, die im Alltag funktionieren

Technik allein genügt nicht. Eine wirksame KI-Sicherheitsstrategie braucht KI-Richtlinien im Unternehmen, die verständlich beantworten, welche Daten in welchen Werkzeugen verwendet werden dürfen. Bewährt hat sich eine Klassifizierung in wenige aber klar unterscheidbare Stufen statt langer Ausschlusslisten. Ergänzt um benannte Verantwortlichkeiten und eine Freigabepraxis für neue Werkzeuge entsteht KI-Governance, die Sicherheit generativer KI organisatorisch verankert und die Anforderungen aus regulatorischen Vorgaben abdeckt.

 

Sichere KI-Nutzung im Unternehmen schafft Handlungsfähigkeit

Der eigentliche Gewinn ist nicht Kontrolle, sondern Handlungsfähigkeit. Wer klare Anforderungen an den sicheren Einsatz von KI-Anwendungen definiert, kann KI produktiv einsetzen, statt sie lediglich zu dulden oder pauschal zu untersagen. Fachbereiche erhalten freigegebene Werkzeuge, IT und Datenschutz behalten den Überblick und die Geschäftsführung kann Chancen bewerten, ohne unkalkulierbare Risiken einzugehen. So wird der produktive Einsatz von KI planbar. SCALTEL unterstützt Unternehmen bei Bewertung, Konzeption und Umsetzung im Bereich IT-Security. Für Richtlinien, Schulungen und Nachweisführung ergänzt SNS Systems das Angebot. Wo Datenhoheit im Vordergrund steht, fließen zudem unsere Erfahrungen mit souveränen Infrastrukturen ein.

Für weiterführende Sicherheitsanforderungen rund um KI-Anwendungen und KI-Workloads bietet Palo Alto Networks mit Precision AI Security zusätzliche Sicherheitsfunktionen.

Von Shadow AI zu kontrollierter KI-Nutzung

KI sicher nutzen, ohne Produktivität auszubremsen

Mit dem Prisma Access Browser lassen sich Zugriffe auf KI-Dienste sichtbar machen und über definierte Richtlinien steuern. SCALTEL unterstützt bei der Integration in bestehende Security- und Governance-Prozesse – für eine produktive KI-Nutzung und den gezielten Schutz sensibler Unternehmensdaten.

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Im Rahmen der ISO-Zertifizierung 9001 streben wir eine kontinuierliche Verbesserung unseres Qualitätsmanagement-Systems an. Ihre Zufriedenheit steht dabei im Fokus. Die Zertifizierung nach ISO 20000 belegt einen messbaren Standard unseres IT-Service-Managements. Mit dem ISO-Zertifikat 27001 bieten wir Ihnen ein besonders hohes Maß an Informationssicherheit. Außerdem bestätigt die Zertifizierung ISO 14001 unser wirksames Umweltmanagementsystem und zeigt unsere Verpflichtung zu einer umweltverträglichen Beschaffung, effizienten Ressourcennutzung sowie umweltfreundlichen Entsorgungspraktiken.