Videoüber­wachung: Datenschutz
& Compliance

Videoüberwachung datenschutzgerecht planen: DSGVO-Anforderungen berücksichtigen, Videodaten schützen und Compliance-Prozesse strukturiert umsetzen.

DATENSCHUTZ & COMPLIANCE BEI VIDEOÜBERWACHUNG

VIDEODATEN SCHÜTZEN UND DSGVO-ANFORDERUNGEN BERÜCKSICHTIGEN

ANONYMISIERUNG, ZUGRIFFSSCHUTZ UND LÖSCHKONZEPTE FÜR MODERNE VIDEOÜBERWACHUNG

Moderne Videoüberwachung unterstützt Unternehmen dabei, Personen, Gebäude und sensible Bereiche besser zu schützen. Gleichzeitig ist der Einsatz solcher Systeme datenschutzrechtlich sensibel, da Videoaufzeichnungen personenbezogene Daten enthalten können.

Deshalb sollten Zweck, Rechtsgrundlage, Speicherfristen, Zugriffsrechte, Informationspflichten und technische Schutzmaßnahmen frühzeitig geklärt werden. Funktionen wie Anonymisierung, Verpixelung, Zugriffsprotokollierung und definierte Löschroutinen können dabei helfen, Datenschutz- und Compliance-Anforderungen strukturiert zu berücksichtigen.

Zusammen mit SCALTEL Smart Building lässt sich moderne Videoüberwachung in ganzheitliche Sicherheits- und Gebäudekonzepte integrieren.

Erfahren Sie hier mehr über die Leistungen von SCALTEL Smart Building.

RECHTLICHE GRUNDLAGEN ZUR VIDEOÜBERWACHUNG

Die DSGVO schreibt vor, dass personenbezogene Daten – also auch Videoaufzeichnungen von Personen – nur unter klar definierten Bedingungen verarbeitet werden dürfen:

Rechtmäßigkeit der Verarbeitung prüfen

Eine Videoüberwachung benötigt eine geeignete Rechtsgrundlage, zum Beispiel ein berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Ob diese Grundlage im konkreten Fall trägt, sollte vorab sorgfältig geprüft und dokumentiert werden.

Überwachungszweck klar definieren

Die Videoüberwachung sollte nur zu einem konkret benannten Zweck erfolgen, zum Beispiel zum Schutz vor Diebstahl, zur Zutrittskontrolle oder zur Absicherung sensibler Bereiche.

Eingriffe auf das notwendige Maß begrenzen

Die Maßnahme darf nicht über das erforderliche Maß hinausgehen. Erfassungsbereiche, Speicherdauer und Zugriffsmöglichkeiten sollten so gestaltet werden, dass Eingriffe in die Privatsphäre möglichst gering bleiben.

Betroffene transparent informieren

Betroffene Personen müssen durch geeignete Hinweise über die Videoüberwachung informiert werden. Dazu gehören Angaben zum Verantwortlichen, zum Zweck der Verarbeitung und zu weiteren datenschutzrelevanten Informationen.

Datenschutz-Folgenabschätzung bei erhöhtem Risiko

Diese ist erforderlich, wenn die Videoüberwachung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen mit sich bringt (z. B. bei großflächiger Überwachung).

BEST PRACTICES FÜR DEN UMGANG MIT VIDEODATEN

Die Verarbeitung von Videodaten unterliegt besonderen Sicherheitsanforderungen. Folgende Maßnahmen gelten als Best Practices:

TOM

TECHNISCHE UND ORGANISATORISCHE MASSNAHMEN

Schutz der Daten durch Zugriffsbeschränkungen, Firewalls, Verschlüsselung und gesicherte Serverstandorte. Ergänzend sollten rollenbasierte Zugriffsrechte eingeführt, aktuelle Sicherheitssoftware verwendet und Daten sowohl bei der Übertragung als auch bei der Speicherung verschlüsselt werden. Wichtig ist zudem die Auswahl zertifizierter, physisch geschützter Rechenzentren sowie die regelmäßige Überprüfung aller Maßnahmen und die Sensibilisierung der Mitarbeitenden im Umgang mit personenbezogenen Daten.

ZUGRIFFSMANAGEMENT

Zugriffe klar regeln und protokollieren

Klare Festlegung, wer auf welche Video- und Archivdaten zugreifen darf – unter strikter Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben. Besonders sensible Bereiche, wie das Abrufen von Archivmaterial, unterliegen dem 4-Augen-Prinzip: Der Zugriff ist nur möglich, wenn sich zwei autorisierte Personen gemeinsam anmelden. Eine Einzelperson kann Archivdaten nicht allein einsehen. Sämtliche Zugriffe werden lückenlos protokolliert, um Transparenz und Nachvollziehbarkeit sicherzustellen.

DATENMINIMIERUNG

Nur notwendige Bereiche erfassen

Vermeidung übermäßiger Datenerhebung. Erfassung nur jener Bereiche, die für den Überwachungszweck erforderlich sind. Öffentliche Flächen, Nachbargrundstücke oder nicht relevante Arbeitsbereiche sollten möglichst ausgeblendet oder anonymisiert werden.

SPEICHERBEGRENZUNG

Speicherdauer klar begrenzen

Aufbewahrungsdauer in der Regel nicht länger als 48–72 Stunden, es sei denn, besondere Umstände rechtfertigen eine längere Speicherung (z. B. bei Ermittlungen).

AUTOMATISIERTE LÖSCHUNG

Löschroutinen technisch unterstützen

Automatisierte Löschroutinen können dabei helfen, definierte Speicherfristen einzuhalten und Datenschutzanforderungen technisch zu unterstützen.

AUTOMATISCHE ANONYMISIERUNG & VERPIXELUNG

Moderne Videoüberwachungssysteme unterstützen die datenschutzkonforme Anonymisierung bereits während der Aufnahme – ohne dass sensible Inhalte wie Gesichter, Kennzeichen oder Bewegungsprofile gespeichert werden. Dies ist besonders relevant in öffentlich zugänglichen Bereichen oder sensiblen Unternehmenszonen.

Identifizierbare Merkmale in Echtzeit unkenntlich machen

Bereits während der Live-Übertragung können Bildbereiche oder identifizierbare Merkmale automatisch unkenntlich gemacht werden – ganz ohne Zwischenspeicherung der Rohdaten. Je nach Sicherheitsanforderung stehen dabei verschiedene Optionen zur Verfügung:

  • Flächenschwärzung: Komplette Bildausschnitte wie Gehwege, Nachbargrundstücke oder öffentliche Straßen werden permanent ausgeblendet.
  • Live-Verpixelung: Personen oder Fahrzeuge werden in Echtzeit verpixelt, um Rückschlüsse auf Identität zu vermeiden.
  • Ereignisbasierte Anonymisierung: KI-gestützte Systeme verpixeln oder schwärzen automatisch bei bestimmten Aktionen, z. B. beim Überschreiten virtueller Linien oder Zutritt zu sensiblen Zonen.

Datenschutzfilter nach Zeit, Zone und Bereich steuern

Die Systeme lassen sich flexibel konfigurieren – z. B. nach Zeitfenstern oder Zonen. So können unterschiedliche Datenschutzniveaus für Tag, Nacht, Wochenende oder bestimmte Gebäudebereiche definiert werden.

Einsatzgebiete mit hohem Datenschutzbedarf

Besonders in Bereichen mit viel Publikumsverkehr oder Mitarbeiterbewegung – wie Eingangsbereiche, Parkplätze, Produktionszonen oder Verwaltungsbereiche – helfen diese Funktionen, gesetzlichen Vorgaben gerecht zu werden und die Akzeptanz von Videoüberwachung im Unternehmen zu steigern, insbesondere im Dialog mit Betriebsräten.

DATENSCHUTZ & COMPLIANCE BEI VIDEOÜBERWACHUNG

Sie möchten Videoüberwachung einsetzen und gleichzeitig Datenschutz- und Compliance-Anforderungen strukturiert berücksichtigen? Wir beraten Sie zu passenden Lösungen für Anonymisierung, Verpixelung, Zugriffsschutz, Speicherfristen und die Integration in bestehende Smart-Building-Konzepte.

VIDEOÜBERWACHUNG & DATENSCHUTZ

SO BERÜCKSICHTIGEN UNTERNEHMEN WICHTIGE DSGVO-ANFORDERUNGEN

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Teaser: Whitepaper zur Umsetzung rechtskonformer Gebäudesicherheitslösungen - Videoüberwachung & Datenschutz

TECHNOLOGISCHE UNTERSTÜTZUNG DURCH SCALTEL SMART BUILDING

Gemeinsam mit Technologiepartnern wie Advancis, Axis Communications, Hexagon oder Hikvision entwickelt SCALTEL Smart Building Sicherheitslösungen, die Datenschutz- und Compliance-Anforderungen technisch unterstützen. Dazu zählen Funktionen wie Anonymisierung, Verpixelung, Zugriffskonzepte, Protokollierung und definierte Löschroutinen.

IHR MEHRWERT

  • DSGVO-konforme Projektplanung und Dokumentation
  • Integration von Datenschutzfunktionen wie Anonymisierung, Zugriffsprotokollen und Audit-Trails
  • Beratung zu organisatorischen Maßnahmen und rechtlicher Umsetzung gemeinsam mit Datenschutzbeauftragten
  • Einbindung in ganzheitliche Smart-Building- und Sicherheitskonzepte

BAUSTEINE MODERNER VIDEOÜBERWACHUNG IM ÜBERBLICK

Moderne Videoüberwachungssysteme bestehen heute aus weit mehr als nur Kameras. Sie sind modular aufgebaut und lassen sich je nach Bedarf kombinieren – von intelligenter Analyse bis hin zum vollständigen Managed Service. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Themenschwerpunkte im Überblick:

INTELLIGENTE VIDEOANALYSE MIT KI

DIE ZUKUNFT DER SICHERHEITSÜBERWACHUNG

Erfahren Sie, wie künstliche Intelligenz in Echtzeit Bedrohungen erkennt, Fehlalarme reduziert und durch Mustererkennung das Sicherheitsniveau signifikant erhöht.

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PERIMETERSCHUTZ

SICHERHEIT FÜR FIRMENGELÄNDE UND KRITISCHE INFRASTRUKTUREN

Sichern Sie Ihre Außenbereiche mit virtuellen Zäunen, Bewegungsanalyse und automatisierten Abwehrmechanismen – auch bei Nacht und schwierigen Wetterbedingungen.

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KENNZEICHEN-ERKENNUNG & ZUFAHRTS-KONTROLLE

SICHERHEIT BEGINNT AN DER TÜR

Automatisierte Zufahrtslösungen durch moderne Videoanalyse ermöglichen ein sicheres und effizientes Park- und Zugangsmanagement.

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THERMAL- UND TEMPERATUR-ÜBERWACHUNG

SICHERHEIT DURCH WÄRMEBILDKAMERAS

Frühzeitige Brand- oder Hitzeschutz-Erkennung durch Thermalkameras – besonders wertvoll in sensiblen Bereichen und gefährdeten Umgebungen.

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VIDEOMANAGEMENT-SYSTEME

SMARTE STEUERUNG FÜR MEHR EFFIZIENZ

Zentrale Steuerung, intelligente Ereignisprotokollierung und direkte Eskalationen: So behalten Sie jederzeit den Überblick über alle Kamerasysteme.

Weiter

SICHERHEITS-ÜBERWACHUNG IM BOC

MANAGED SERVICES FÜR IHRE INFRASTRUKTUR

SCALTEL SMART BUILDING übernimmt für Sie das Monitoring, die Wartung und die Weiterentwicklung Ihrer Sicherheitslösung – für maximale Entlastung und Verfügbarkeit rund um die Uhr.

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MODERNE VIDEOÜBERWACHUNG

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HÖCHSTER ZERTIFIZIERUNGSSTANDARD

Im Rahmen der ISO-Zertifizierung 9001 streben wir eine kontinuierliche Verbesserung unseres Qualitätsmanagement-Systems an. Ihre Zufriedenheit steht dabei im Fokus. Die Zertifizierung nach ISO 20000 belegt einen messbaren Standard unseres IT-Service-Managements. Mit dem ISO-Zertifikat 27001 bieten wir Ihnen ein besonders hohes Maß an Informationssicherheit. Außerdem bestätigt die Zertifizierung ISO 14001 unser wirksames Umweltmanagementsystem und zeigt unsere Verpflichtung zu einer umweltverträglichen Beschaffung, effizienten Ressourcennutzung sowie umweltfreundlichen Entsorgungspraktiken.